Herzlich willkommen!

Hallo!

Hab mich nach einem Vortrag über die Hörnerkuh  entschlossen, im Internet eine Seite darüber einzurichten. 

Ich halte es für ein ganz wichtiges Thema, das uns Verbraucher alle angeht. Liegts daran, dass ich mich als Kind alle Ferien auf dem Bauernhof meiner Großeltern rumtrieb und dort noch Hörnerkühe sah und auch etwas fürchtete?

Liegts daran, dass ich für mein Leben gerne Bergkäse esse? Und heute mit Entzücken jede Hornkuh, die noch aufzufinden ist, betrachte?

Das Thema ist sehr komplex! In den beiden Broschüren , die beim Vortrag auslagen, habe ich viel über die Kuh erfahren.

Wir geben nur noch 11 - 15 % für Nahrungsmittel aus. In den 50er Jahren waren es etwa 50 % des Gesamtverdienstes.

Vielleicht tun wir unserer Gesundheit doch was Gutes, wenn wir in echte Lebensmittel statt Nahrungsmittel investieren?

Die ganzen Milch- und Getreideallergien heute, EHEC, BSE, Neurodermitis und Co. haben vielleicht ihre Ursache in der Haltung unserer Kühe???


Noch ein paar Worte zu mir:

Ich bin die Almkuh Sophia und ich lebe im Sommer auf einer Alm in Graubünden.

Meine Hauptbeschäftigung ist das Fressen und Verdauen. Ich ernähre mich von Gras und Kräutern, Kraftfutter wie meine Artgenossen im Tal bekomme ich nicht. Durch meine Hörner haben ich einen besseren Geruchssinn und würde manche Kost im Tal verschmähen, wie bereits älteres Silo oder Hühnerkot und Biospritabfälle, wie sie sogar in den USA anzutreffen sind.

In meiner Herde haben wir eine Rangordnung, die immer wieder erkämpft werden muss. Dabei ist nicht allein meine Körperkraft ausschlaggebend. Meine Hörner verleihen mir eine ganz bestimmte Ausstrahlung und helfen mir, innerhalb der Herde meinen Rang zu signalisieren. Bei Unklarheiten reicht eine kleine Kopfbewegung aus und manche brisante Situation ist geklärt. Kommt es einmal zum Kampf, so drücken wir unsere Köpfe aneinander, wobei uns die Hörner helfen, nicht abzurutschen. Auch als Kälbchen habe ich das schon geübt.

Außerdem brauche ich – wie jedes Lebewesen – einen bestimmten Platz um mich herum. Nur bestimmte Tiere, auch rangniedrigere dürfen näher an mich heran. Mit unscheinbaren Bewegungen signalisiere ich diesen Raum um mich herum. Die Herdenordnung wird so ständig aufrecht erhalten und kontrolliert. Mein Hirte meint, unsere Herde ist deshalb leichter zu leiten und lenken, als Herden mit hornlosen Kühen.



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